Projekte


Fotos: Stay / Daniel Keller


Die Stay Alliance Uganda

Sie ist das Leuchtturmprojekt: Die Stay Alliance in Uganda, Afrika. Erfahrene einheimische Entwicklungshelfer, die sich selbst unternehmerisch sozialen Problemen widmen, sind eine wertvolle Ressource. Stay nennt diese Menschen „Sozialunternehmer“. Im Rahmen der Stay Alliance gründen und betreiben sie im ganzen Land Gesundheitsstationen, Schulen und Landwirtschaftsgruppen. Gleichzeitig bilden sie durch Stipendien, die von Stay finanziert werden, Dorfbewohner zu sogenannten Multiplikatoren in den drei Schlüsselbereichen aus, also zu Krankenpflegern, Lehrern und Landwirten. Dadurch stoßen sie eine Kettenreaktion der Weitergabe von Wissen an und geben unzähligen Familien Zugang zu Gesundheit, Bildung und Einkommen. So sichern sie die drei wichtigen Lebensgrundlagen und setzen die Wohlfahrtsspirale in Gang. Stay bleibt solange Partner einer Organisation, bis diese sich selbst tragen kann. Der Erfolg der Arbeit ist damit gesichert. Kayinga Muddu Yisito (COTFONE) und Fredica Baguma (RUHEPAI) sind zwei Sozialunternehmer aus Uganda, mit denen Stay erfolgreich zusammen arbeitet. Ihre Geschichten zeigen, was Einheimische bewirken können und wie viel Fortschritt kleine Organisationen bringen. Der neue Dachverband „LATEK Stay Alliance“ ist ein Netzwerk von 32 Sozialunternehmern in Uganda. Das Konzept von Stay passt sich durch die vor Ort verwurzelten Schlüsselfiguren automatisch den Gegebenheiten an und kann damit überall auf der Welt eingesetzt werden.

Projektart: Stay AllianceThemen: Gesundheit, Bildung und Einkommen

Leistungsempfänger: 303 Kinder (95% Aidswaisen), 5 Stipendiaten

Partner von Stay seit: 2012

Cotfone hat sich das Ziel gesetzt, Waisenkinder und verwundbare Kinder dazu zu befähigen, ein gesundes und selbständiges Leben zu führen. Sie sollen zu „Agenten des Wandels“ ihrer Gemeinden werden. Um dies zu erreichen, verfolgt die Organisation einen übergreifenden Ansatz, um mehrere wichtige Bereiche abzudecken. Besondere Schwerpunkte der Organisationsarbeit sind die Bereiche Bildung und Gesundheit. In der Schule der Organisation werden die Kinder von einheimischen freiwilligen Lehrerinnen unterrichtet und erhalten eine wichtige Grundschulbildung. Um die gesundheitlichen Standards zu fördern, engagieren sich im Dorf Kiwangala Freiwillige, die über Kenntnisse zu unterschiedlichen Präventationsmaßnahmen verfügen. Somit handelt COTFONE im Sinne der Wohfahrtspirale und ist ein idealer Partner bei der Umsetzung unserer ersten Stay-Alliance. Zusammen werden wir Lehrer und Hilfskrankenschwestern ausbilden, um auf die Arbeit von COTFONE aufzubauen und mehrere Leben verbessern.

Projektart: Stay AllianceThemen: Gesundheit, Bildung und Einkommen

Leistungsempfänger: 70 Gruppen mit je 20-30 Mitgliedern

Partner von Stay seit: 2012

Fredica Baguma geht voran und inspiriert mit ihrem Beispiel tausende Menschen ihrer Region Isingiro.
Bei der Feldarbeit muss Fredica Baguma schon als Kind miterleben, wie fruchtbarer Boden immer rarer wird. Der Grund dafür sind Monokulturen und schlichtweg Unwissenheit. Die Erträge und auch das Einkommen schrumpfen, Hunger und Armut sind die Folge. Da Fredicas Vater und die Großfamilie ihr und ihrer Schwester unter großer Anstrengung ein Studium ermöglichen, fühlt sich Fredica in der Pflicht, den Menschen ihrer Region etwas zurückzugeben. Mit ihrem Wissen gründet sie die Organisation RUHEPAI (Rural Health Promotion and Poverty Alleviation Initiative). Deren Grundsteine sind Landwirtschaft und Frauengruppen. In einem Netzwerk von mittlerweile 70 Gruppen mit je 20-30 Mitgliedern informiert RUHEPAI hunderte Familien über die richtige Nutzung von Ackerflächen und auch über Umweltschutz, Ernährungssicherung sowie sanitäre Grundversorgung. Außerdem leistet sie wichtige Aufklärungsarbeit zum Thema HIV/AIDS, bildet Gesundheitshelfer aus und hilft den Familien, Einkommen für die Schulgebühren ihrer Kinder zu erwirtschaften. Somit handelt RUHEPAI im Sinne der Wohfahrtspirale und ist ein idealer Partner bei der Umsetzung der Stay Alliance.

Zur Homepage der Organisation:
RUHEPAI

Abgeschlossene Projekte

Projektart: Stay AllianceThemen: Landwirtschaft, Einkommen (Gesundheit, Bildung)

Leistungsempfänger: Überwiegend Frauen, Jugendliche und Männer

Projektzeitraum von 2013 bis 2014

Im Rahmen des Leuchtturmprojekts „Stay Alliance“ engagierte sich Stay in 2014 in dem bereits 2013 gestarteten Pilotprojekt, der Kooperative KPSDC. Die Kooperative KPSDC gewinnt Gummi Arabicum, den Saft aus Verek-Akazien. Dieser aus dem Saft der Verek-Akazie gewonnene Mehrfachzucker wird vielseitig in der Lebensmittelproduktion sowie in der Druck- und Pharmaindustrie verwendet. Das wirtschaftliche Potenzial dieses Baumes wird für die arme Bevölkerung genutzt. Damit die einheimische Bevölkerung davon profitieren kann, wurde eine Kooperative ins Leben gerufen. Diese schult die Menschen in Ernte, Lagertechniken und Handel. Mit dem Gewinn aus dem Verkauf können die Menschen zum einen die Lebensverhältnisse ihrer Familien verbessern und zum anderen kann die Kooperative Reinvestitionen in die Bereiche Bildung und Gesundheit tätigen; beispielhaft für die Saty-Wohlfahrtsspirale.
Dieser ganzheitliche Ansatz generiert nicht nur Einkommen für die Bevölkerung, sondern zeichnet sich auch durch Nachhaltigkeit in Bezug auf die Bewirtschaftung des Landes aus.

Bezüglich der Durchführung wurde mit der gemeinnützigen Beratungsorganisation Fairventures Entwicklungsorganisation fairventures worldwide sowie der Louis Leitz Stiftung eine Kooperation aufgebaut. Die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen begann nach Vertragsabschluss im Oktober und zog sich durch die gesamte Erntesaison bis in den März. Dies sind die Kernleistungen: Trainings für 175 Sammler* in Erntetechniken sowie die Qualifikation von 22 Mitarbeitern der acht Sammelzentren in Lagerung, Vertrieb, Mitgliederwerbung und Buchführung.

Leider wurden die Leistungen teilweise verspätet erbracht. Deshalb sahen wir zumindest für eine Ausweitung des Projekts nicht die ausreichende Basis und ließen die Zusammenarbeit mit KPSDC im Sommer 2014 auslaufen. Als Fazit steht das große Potenzial des Rohstoffes Gummi Arabicum, das für künftige Projekte äußerst interessant bleibt.

Übersicht unserer Projekte

 

 

 

 

Unsere Partner und Projekte

Casa VerdeProjektart: Kinderheim

Themen: Bildung

Leistungsempfänger: 27 Kinder

Partner von Stay seit: 2008

Das grüne Haus für Kinder: Casa Verde e.V. gibt Kindern ein Zuhause. Im Casa Verde ist immer was los: Sport, Musik, Hausaufgaben, Kunst-Wettbewerbe, Feste, Ausflüge oder Besuche von Eltern und Freunden sorgen für einen bunten und abwechslungsreichen Alltag. Rund 30 Kinder leben derzeit im „grünen Kinderheim“ im peruanischen Arequipa und genießen regelmäßigen Schulunterricht sowie eine ganztägige Betreuung. Doch das war nicht immer so – die meisten der Fünf- bis Achtzehnjährigen stammen aus problematischen Familienverhältnissen und wurden teilweise körperlich oder psychisch misshandelt. Umso erfreulicher, dass alle Bewohner des Casa Verde und der beiden Casa Trampolines – zwei Wohnheime für die älteren Jugendlichen –  mitten im Leben stehen, gute schulische Leistungen schaffen und fast immer eine Arbeitsstelle bekommen.

Zur deutschen Homepage unserer peruanischen Partnerorganisation:
BLANSAL – Casa Verde e.V.
Zur Homepage des deutschen Fördervereins:
Freunde von Casa Verde e.V.

Projektart: Mobile Klinik

Themen:Gesundheit

Leistungsempfänger: 489 Patienten der mobilen Einheit, 536 Patienten im Krankenhaus, 129 Hospitalisationen, 93 Operationen, 21 Kaiserschnitte

Partner von Stay seit: 2010

Die mobile Klinik Maisha hilft Frauen im Kongo
Die „Clinique Mobile Maisha“ wird von Prof. Dr. med. Dieudonné Sengeyi von der Klinik für Gynäkologie des Universitätsspitals Kinshasa geleitet und ermöglicht die medizinische Versorgung von Kindern und Frauen in den armen Quartieren und Vororten der Hauptstadt Kinshasa, die keinen Zugang zu medizinischer Versorgung haben.

Lebensnotwendige Operationen für FrauenFrauen sind durch Ihre soziale Stellung besonders betroffen. Neben der Säuglingssterblichkeit ist die Zahl der Frauen, die nach einer Geburt sterben, enorm hoch. Die „Clinique Mobile Maisha“ bringt die gynäkologische und allgemeinmedizinische Grundversorgung kostenfrei direkt vor Ort. Sie verfügt über ein Krankenhaus mit Behandlungsräumen und einer Bettenstation. Im eigenen Operationssaal können unter anderem überlebensnotwendige Operationen wie Kaiserschnitte durchgeführt werden. Ein vorrangiges Ziel ist außerdem, die Patientinnen und ihre Angehörigen für Themen wie HIV und Familienplanung aufzuklären und zu sensibilisieren.

Zur Homepage:
Doktor Omnibus

Stay unterstützt FHN seit: 2007

Stay unterstützt die Projekte von Foundation Human Nature e.V. (FHN) finanziell mit Spenden und Erträgen aus dem Stiftungskapital. Foundation Human Nature betreut zurzeit Entwicklungsprojekte in Ecuador und Ghana.

Zur Homepage:
Foundation human nature



Projektart: verschiedenste ProjekteThemen: Bildung, Gesundheit, Einkommen, Kinderheim, Jugendprojekte, Selbsthilfe

Leistungsempfänger:
Kondomprojekt:
Atteridgeville, Pretoria: ca. 5000 Menschen, 2-4 Ehrenamtliche

Fußball-/Netzballprojekt:
– Atteridgeville, Pretoria: 30-100 Kinder, 1 ehrenamtlicher Trainer
– Fobeni Village, Limpopo Province: 72 Jugendliche , 4 Trainer

Gartenprojekte:
– Atteridgeville, Pretoria: 10 Frauen, 1 Angestellte
– Fobeni Village, Limpopo: 15 Familien, 2 Angestellte

Schulprojekt:
Lighthouse Academy, Fobeni Village, Limpopo Province: 260 Kinder, 22 Angestellte

Waisenkinderprojekte:
– Mohau Center, Atteridgeville, Pretoria: 45 Kinder, 2 Soz.arbeiter, 24 Ang.
– Fobeni Village, Limpopo Province: 35 Kinder, 10 Familien, 3 Angestellte
– Waisenhaus Fobeni Village, Limpopo Province: 5 Kinder, 1 Mutter

Suppenküche/Hausaufgabenbetreuung:
Fobeni Village, Limpopo Province: 25 Kinder, 2 Angestellte

Präventionsprojekte:
Fobeni Village, Limpopo Province: 250 Kinder und Jugendliche, 3 Angestellte

Handwerksprojekt:
Fobeni Village, Limpopo Province: 5 Frauen

Gemeindearbeit:
Fobeni Village, Limpopo Province: ca. 500 Menschen, 2 Angestellte

Partner von Stay seit: 2012

Von April bis September 2004 war Nikola Denkinger, die Gründerin von Mohau e.V., als freiwillige Mitarbeiterin im Mohau Centre in dem südafrikanischen Township Atteridgeville tätig. Das Mohau Centre ist ein Kinderheim für elternlose, verstoßene, aidskranke und missbrauchte Kinder auf dem Grundstück des Kalafong Hospitals am Rande von Atteridgeville in Südafrika und bietet 35 Kindern ein Zuhause.

Nicht nur die Zahl der HIV-infizierten Kindern und Waisen in Südafrika, sondern das tägliche Mit(er)leben von Krankheit, Not, Armut und der schier unermesslichen Bedürfnisse, die es alleine in diesem Township gibt, veranlassten Nikola Denkinger zur Gründung von Mohau e. V.

Seit der Gründung des Vereins Juni 2005 unterstützt Mohau e.V. folgende Projekte in Südafrika, die sich allesamt durch ihre Nachhaltigkeit und die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort auszeichnen:

Schulprojekt : Mohau e.V. engagiert sich für das Schulprojekt „Lighthouse Academy“ der Partnerganisation „Tshega“ in der Provinz Limpopo/Südafrika und gibt so Kindern die Möglichkeit, zur Schule zu gehen und einen staatlich anerkannten Abschluss zu erhalten.
Die Zukunftschancen der Kinder verändern sich dadurch enorm positiv!

Waisenkinderprojekte:
– Das Mohau Center ist ein Kinderheim im Township Atteridgeville, das elternlosen, verstoßenen, missbrauchten und HIV-infizierten Kindern ein Zuhause, Bildung und gesundheitliche Betreuung bietet.
– Unter der Leitung der Partnerorganisation „Tshega“ werden 35 in Armut lebende Kinder in Fobeni Village mit allen erforderlichen Dingen des täglichen Lebens versorgt (Kleidung, Lebensmittel, Decken und Matratzen, Schulmaterial und auch med. Hilfe falls notwendig).
– Tshega hat aus der Not einzelner Kinder heraus ein Waisenhaus gebaut, in dem den Kindern ein annähernd normales Leben in geschützter Obhut ermöglicht werden soll.

Suppenküche/Hausaufgabenbetreuung:
25 Kinder erhalten einmal am Tag eine Mahlzeit und Hilfestellung bei den Hausaufgaben. Da viele Kinder kein soziales Umfeld oder Betreuung haben ist dies eine Anlaufstelle an den Nachmittagen bei der sie individuelle Unterstützung bekommen. Für einige Kinder ist es die einzige Mahlzeit am Tag!

Gartenprojekte: Ziel des Projektes ist es, hilfsbedürftigen Menschen die Grundlagen des Lebensmittel- und Gartenanbaus beizubringen. Sie sollen lernen, wie sie sich selbst trotz begrenzter Mittel versorgen können. Ihre Not soll gelindert werden und es sollen ihnen Möglichkeiten geboten werden, den Grundbedarf für ihr Leben selbst zu beschaffen. – Hilfe zur Selbsthilfe!

Kondomprojekt: Das Ziel dieses Projektes in den Elendsvierteln von Atteridgeville ist es, die Menschen auf die Gefahren der Übertragung von HIV aufmerksam zu machen und ihnen durch die Verteilung von Kondomen die Möglichkeit zu geben, sich und ihr Leben zu schützen.

Fußball-/Netzballprojekte: Kinder und Jugendliche haben nicht nur die Möglichkeit, Fußball-/Netzball zu spielen, sondern können mit den Trainern, die gleichzeitig Vertrauenspersonen für die Kinder sind, über Ihre Probleme und auch das stark tabuisierte Thema HIV/AIDS sprechen.

Jugendveranstaltungen: (Chor, Jugendtreffs) Hier haben Jugendliche die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen und bestimmte Themen wie Schwangerschaft/HIV/Drogen zu diskutieren. Gemeinsame Aktivitäten stärken den Gemeinschaftssinn.

Handwerksprojekt: Durch das Handwerksprojekt haben Frauen mit existentiellen Nöten die Möglichkeit, ihre häusliche und familiäre Situation selbständig und nachhaltig zu verbessern. Durch ein geregeltes Einkommen und eine langfristige Arbeitsstelle eröffnet sich den Müttern und Frauen die Chance, Selbsthilfe zu erleben.

Zur Homepage:
www.mohau.com

Projektart: Kinderheim

Themen: Landwirtschaft, Dorfentwicklung, Solar

Leistungsempfänger: 15-20 Angestellte, Feldarbeiter und ihre Familien aus einem Umkreis von 20 Km.

Partner von Stay seit: 2009

Wir realisieren unsere Projekte nach dem Grundsatz „Hilfe zur Selbsthilfe“. Gemeinsam mit der Bevölkerung erarbeiten wir Lösungswege und Verbesserungsmaßnahmen, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Wir richten uns mit unserer Arbeit an ganze Dörfer mit allen Bewohnern. Dabei legen wir großen Wert darauf, die Menschen aktiv mit einzubinden, Frauen und Kinder zu unterstützen.

Das Projekt „Ölmühle“: YIRABAH Gambia e.V. finanziert der Dorfgemeinschaft von Sikunda eine Ölmühle inklusive dazugehörigem Gebäude. Dieses Projekt ist für die Region um Sikunda eine Motivation, weitere Ackerflächen z. B. für den Erdnuss- und Sesamanbau zu nutzen. Die Menschen der Region haben die Möglichkeit, ein qualitativ hochwertiges Öl für ihren Eigenbedarf zu produzieren, des Weiteren haben sie auch eine sichere Einnahmequelle. YIRABAH Gambia e.V. möchte die Dorfgemeinschaft dabei bestärken, das hochwertige Öl auf dem örtlichen Markt zu verkaufen. Ziel ist es, dass die Dorfgemeinschaft in Sikunda in der Lage ist, dieses Projekt selbstverwaltend und mit wirtschaftlichem Wachstum zu führen. Dieses Projekt befindet sich bereits in der Realisierungsphase. Voraussichtlich kann das Dorf Mitte/Ende 2010 das erste Öl produzieren.

Das Projekt „Solarlampen“: YIRABAH Gambia e.V. finanziert auf Basis eines Mikrokreditsystems der Dorfgemeinschaft Solarlampen für den häuslichen Gebrauch. Bisher wurde im Dorf lediglich durch Kerzen, Taschenlampen oder Petroleumlampen Licht in den Hütten. YIRABAH Gambia e.V. möchte mit dem Einsatz der Solarlampen die natürlichen Ressourcen nutzen und die Umwelt nachhaltig schonen.

Anfang 2010 wurden bereits 50 Solarlampen im Dorf verteilt und die Besitzer haben die Möglichkeit, innerhalb von 12 Monaten ca. dreiviertel des Anschaffungspreises zurückzubezahlen. Der Restbetrag wird durch Spenden finanziert. Bei der Verteilung wurden Regeln der Benutzung und der Bezahlung unter allen Beteiligten besprochen und es wurde ein Dorfmitglied für die Durchführung des Projektes und der Mikrokredit-Verwaltung bestimmt. Weitere Lampen sind in Planung.

Zur Homepage:
www.yirabah-gambia.org

Projektart: Gesundheitsstation (Guatemala), Schule (Nepal; abgeschlossen)

Themen: Bildung, Gesundheit

Leistungsempfänger: 2 Hebammen, 1 Arzt, 1 Verwaltungsangestellte Einzugsgebiet von ca. 10000 Menschen

Partner von Stay seit: 2013

Mirador e.V. hat sich seit der Gründung 2010 zu einem engagierten Verein der Entwicklungszusammenarbeit entwickelt. Dabei konzentriert sich der Verein auf besonders strukturschwache Regionen der Welt und versucht, dort mit ehrenamtlichem Engagement und den Spenden der Unterstützer das Leben der Menschen zu verbessern. Gleichzeitig fördert Mirador e.V. den kulturellen Austausch zwischen den Kulturen.
In Nepal arbeitet Mirador e.V. daran, den Teufelskreis zu durchbrechen und langfristig mehrere Schulen auszubauen, um mehr Kindern und Jugendlichen eine grundlegende Schulbildung zu ermöglichen.
In einem weiteren Projekt in Guatemala soll die Säuglings- und Müttersterblichkeit gesenkt werden. Auch Infektionskrankheiten, chronische Atemwegserkrankungen und Durchfall sollen durch die Unterstützung einer Ausbildungs- und Notfallambulanz vermindert werden.
Primäres Ziel aller Vereinsaktivitäten ist es, einen hohen Grad an Nachhaltigkeit zu erzielen

Zur Homepage:
www.mirador-ev.org

Projektart: Schule

Themen: Bildung

Leistungsempfänger: 600 Schüler, 25 Lehrer und Angestellte

Partner von Stay seit: 2011

Ndwenga e.V. entstand aus der Idee heraus, für hilfsbedürftige Menschen im Kongo da zu sein. Seit seiner Gründung verfolgt der Verein das Ziel, an den Stellen zu helfen, an denen Hilfe am dringendsten nötig ist. Durch Bildungsarbeit im Kongo setzt sich Ndwenga e.V. für mehr Verständnis zwischen den Völkern und Kulturen ein.
Die Schule: Der Schulkomplex (Gesamtschule) Ndwenga wurde vor allem deshalb aufgebaut, um Kindern aus Familien mit geringem Einkommen eine grundlegende Schulbildung zu ermöglichen. Auf Grund der enormen Transportkosten und der teilweise hohen Unterrichtskosten haben diese Familien häufig keine Möglichkeit, ihre Kinder in die weit außerhalb der Gemeinde Ngaliema liegenden großen Schulen zu schicken.

Seit dem Schuljahr 2009-2010 haben auch Waisenkinder sowie Kinder aus schwierigen Verhältnissen dank der Unterstützung des Sozialprogramms der ONEP (Office national de l’eau potable) die Chance, in die Schule zu gehen. Rund 20 Kinder können die Grund- und Sekundarschule kostenlos besuchen, denn die Mitglieder von ONEP, die größtenteils Beamte und Lehrer sind, legen ihre geringen Mittel zusammen, um diesen Kindern in Not zu helfen. Sieben dieser Kinder kommen aus dem Waisenhaus Nodaliesse, das von einer Nonne geführt wird und an der Avenue Météo in Binza liegt.

Um die Qualität der Schulbildung langfristig zu sichern, investiert Ndwenga e.V. auch in kontinuierliche Weiterbildungsmaßnahmen für Lehrer. Die Investition in die Verbesserung der pädagogischen Fähigkeiten des Ausbildungspersonals ist ein Garant für eine bessere Bildung der momentanen und zukünftigen Schüler. Des Weiteren hat sich Ndwenga e.V. der gesellschaftlichen Integration von Jugendlichen verpflichtet. So erhalten diese die Möglichkeit, eine Ausbildung im Bereich Landwirtschaft oder in einer Nähstube zu absolvieren.

Zur Homepage:
www.ndwenga-fellbach.de/