19. Februar 2019

Mit der Stay Alliance vernetzen wir, was funktioniert - und verstärken so die Wirkung

… ist 2019 keine Vision mehr. Dieses Jahr beginnt ein Projekt, das über die  einzelnen Sozialunternehmen hinaus geht,  gegenseitige Unterstützung fördert und sich zu einem landesweiten Programm entwickelt. Die drei an der Planung  derzeit beteiligten Sozialunternehmen sind MCAFS (Masanafu Child and Family Support), NAWAD (National Association for Women’s Action in Development) und RUHEPAI (Rural Health Promotion and Poverty Alleviation Initiative). Das Projekt wird begleitet von den Programms & Services (P&S) und Monitoring & Evaluation (MJ&E) Komitees, der LATEK Stay Alliance. Lesen Sie mehr…

Wird Daniel Ostertag nach der Rückkehr von seiner Dienstreise in Uganda gefragt, was er im Februar 2019 Neues gelernt hat, wird er wahrscheinlich vor allem über Schweine berichten. Während bei uns Schweinezucht schon seit Jahrhunderten zur Landwirtschaft gehört, ist systematische Schweinezucht in Afrika für viele Kleinbauern Neuland. Das war es auch für Daniel. So konnte er bei seinem Besuch von Schweinezuchtprojekten der verschiedenen Sozialunternehmen lernen, wie wichtig die Verwertung des Schweinekotes als Düngemittel und des Schweineurins zur Schädlingsbekämpfung bei verschiedenen Pflanzen ist. Dass eine Voraussetzung für eine gute Schweinezucht nicht nur das Futter und ausreichend Wasser ist, sondern auch der entsprechende Boden in den Ställen, damit es nicht zum Wurmbefall kommt. Dabei handelt es sich lediglich um  die Pflicht bei einem unternehmensübergreifendem Projekt, die Kür bestimmt der realistisch geplante Ablauf von verschiedenen landwirtschaftlichem Initiativen und letztendlich auch dem damit erreichbaren Einkommen. Denn Stay hat sich auf die Fahnen geschrieben, mit verschiedenen  Landwirtschaftsprogrammen Agrareinkommen für 14.000 neue Bauern und ihre Familien zu generieren – und langfristig 70.000 Menschen dauerhaft von der Armut befreien.

Lediglich 1,1% der globalen Schweinefleischproduktion entfällt auf den afrikanischen Kontinent. Deshalb ist die Schweinezucht dort oft Neuland für die Bauern. Umso wichtiger ist, der gegenseitige Wissensaustausch. Nur so kann das Ziel des Programms, das von Unterstützern aus Deutschland überhaupt erst möglich gemacht wird, erreicht werden.  

 

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