05. April 2019

Uganda startet durch - ein Projekt verändert das Leben Zehntausender

Unser neuer Weg der Entwicklungszusammenarbeit wird bis zu 70.000 Menschen für immer aus Armut befreien: Gleich drei Sozialunternehmen der LATEK Stay Alliance Uganda bündeln ihre Kraft und starten gemeinsam ein neues Landwirtschaftsprojekt. Das ist ein Projekt ganz nach unserem Geschmack! Deutsche Unternehmer können jetzt zum Erfolg beitragen.

Dieses Entwicklungsprojekt sprengt Grenzen: Es ist das erste, das drei ugandische Sozialunternehmen gemeinsam entwickeln. Danach steht es allen LATEK-Mitgliedern offen und wird so auf viele Regionen im ganzen Land ausstrahlen. Es kann einmal die gigantische Zahl von bis zu 70.000 Menschen unabhängig von äußerer Hilfe machen. Dafür werden Kleinbauern im Programm lernen, wie sie eigenes Einkommen aus der Landwirtschaft erzielen und damit sich und ihre Familien ernähren. Möglich wird das alles durch den Zusammenschluss in der LATEK Stay Alliance, dem Verband von Sozialunternehmen in Uganda. Die Mitgliedsunternehmen tauschen ihre Erfahrungen aus und können erfolgreiche Programme viel schneller verbreiten. Das Ergebnis ist „think big‘“ auf ugandisch. Davon ist auch Daniel Ostertag beeindruckt. Der Leiter der Entwicklungszusammenarbeit bei Stay war gerade vor Ort und hat sich die Einzelheiten des Projekts erklären lassen. Sein Fazit: „Ich bin echt beeindruckt vom Potenzial dieses Landwirtschaftsprogramms. Wenn es von den dahinterstehenden Unternehmerpersönlichkeiten gut umgesetzt wird, könnte das der Anfang einer großen Erfolgsgeschichte werden.“

Deutsche Unternehmer bringen das Projekt ins Rollen
Unternehmerpersönlichkeiten sind ein gutes Stichwort. Denn auch die Grenze nach Deutschland wird überschritten: Unternehmenspaten hier sind die Motivatoren und Unterstützer, damit dieses visionäre Projekt in Uganda bald anlaufen kann. Die Stiftung Stay sucht ab sofort 35 neue Unternehmenspaten. Wofür genau wird ihr Engagement gebraucht? Jede Person, die am Landwirtschaftsprogramm teilnimmt, erlernt Know-how und Techniken, um in Zukunft eigenes Einkommen zu erzielen. Beispielsweise geht es um die Aufzucht von Schweinen. Die dafür notwendigen Schulungen und die Begleitung durch einen Supervisor kosten umgerechnet 55 Euro pro Person und Monat. Nach einem Jahr sollen die Kleinbauern in der Lage sein, das Erlernte selbstständig weiterzuführen. Von den Einkünften aus der Schweineaufzucht zahlen die Absolventinnen dann ihre Schulungskosten in Ferkeln zurück, und weitere Personen können mit der Zucht loslegen. Dieses Programm ist so kalkuliert, dass es sich am Ende selbst trägt.

Um das Projekt zum Laufen zu bringen, braucht es deutsche Unternehmer, die den Weg zu einer dauerhaften Entwicklung mitgehen. Benjamin Wolf, der Stay-Geschäftsführer, sucht Unternehmenspaten, die als „Weltveränderer“ mit 200 Euro monatlich mitmachen. Natürlich helfen auch private Spenden, große wie kleine, weiter. Wer dazu beitragen will, dass Uganda durchstartet, kontaktiert uns am besten sofort.

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