25. November 2016

Ein Abschluss kann ein Anfang sein

Quelle: Stay

Es gibt Neuigkeiten aus Uganda: Die von Stay und COTFONE ausgebildeten Stipendiatinnen haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Sie ermöglichen Kindern Zugang zu Bildung, leisten medizinische Versorgung – und verbreiten dabei gewonnenes Wissen.

COTFONE steht für „Community Transformation Foundation Network“. Aufbauend auf die Stay-Wohlfahrtsspirale stärkt die Organisation Bildung, Gesundheit und Einkommen in Uganda. Stay unterstützt dieses Projekt seit 2013 durch die Finanzierung von Ausbildungen im Bereich Gesundheit und Bildung – und schafft damit gleichzeitig Einkommensoptionen.

Der Erfolg des Pilotprojektes macht deutlich, dass die Investition in Bildung eine Investition in die Zukunft ist. Betty Nakintu gehört seit 2013 zu den ersten von Stay ausgewählten Stipendiatinnen. Schon damals arbeitete die heute 25-Jährige für COTFONE, um sich aktiv an der Entwicklung ihrer Gemeinde zu beteiligen. Eine Ausbildung konnte sie sich allerdings nicht leisten, da Bildung noch an vielen Orten der Welt ein teures Gut ist.  Dank Stay arbeitet sie und eine weitere Stipendiatin heute als ausgebildete Hilfskrankenschwester in dem  Gesundheitszentrum von COTFONE.

„It is my home area and I want to contribute to its development.“

Der Abschluss der Ausbildungen ist daher erst der Anfang einer Entwicklung, die bleibt. Als Multiplikatoren sind die Stipendiaten aktiv daran beteiligt, die Gemeinden durch Bildung, medizinische Versorgung und Präventionsmaßnahmen von innen heraus zu stärken. Die Motivation hierfür ist unglaublich groß, da die jungen Frauen eine besondere Beziehung zu dem Land und den Leuten haben. Es ist ihre Heimat, in der sie Gesellschaftsprobleme tagtäglich erleben – deshalb wissen sie auch am besten, was nötig ist, um etwas zu verändern.

Stay zeigt mit dem Abschluss dieser ersten Phase, dass es sich lohnt, in die Länder zu gehen, hinzuhören und dann unterstützend zu reagieren, und startet durch: 32 einheimische Sozialunternehmer arbeiten derzeit daran, den Dachverband der „Stay Alliance Uganda“ aufzubauen. Während Stay über die Vergabe der ersten fünf Stipendien selbst entschieden hat, soll die Eigeninitiative der Einheimischen von nun an noch weiter in den Mittelpunkt gerückt werden: Über die Vergabe weiterer Stipendien werden die Sozialunternehmer zukünftig mit entscheiden.